Hundefriseur

Nicht jeder kann den Beruf des Hundefriseurs erlernen, da man auch einige persönliche Voraussetzungen mitbringen muss.

Zuerst natürlich viel Liebe zu Hunden und keine Angst, auch nicht vor sehr großen Rassen. Dann benötigt man einen guten Blick für Hunde und deren anatomische Besonderheiten. Es ist immer sehr günstig, wenn künftige Hundefrisöre selbst Hunde halten, besser noch züchten, da man auf diesem Wege diese Eigenschaft am besten entwickeln kann. Jeder fängt kleine an, auch ein "gutes Auge" lässt sich, jedenfalls bis zu einem gewissen Grade, durch Training schulen.

Künftige Hundepfleger sollten keine Gelegenheit auslassen, sich Hunde verschiedener Rassen anzusehen und mit Züchtern zu sprechen. da kann man auch noch den einen oder anderen Trick lernen. Neben einem liebevollen Umgang mit den Hunden sollte ein Hundefriseur aber auch einfach zu den besitzern Kontakt finden. Die entscheiden schließlich, welcher Hundesalon besucht wird, insofern ist das sehr wichtig.

Ebenfalls von Bedeutung ist eine gute Gesundheit und Kondition. Hunde frisieren ist eine körperlich schwere Arbeit.

Es gehört zum Berufsbild, dass man sich ständig fortbildet und auch lernt, Mischlinge hübsch zu frisieren, sowie praktische Frisuren für den Hausgebrauch zu entwickeln. Nicht jeder Liebhaber möchte nämlich auf Dauer den großen Pflegeaufwand bei standardgerechter Frisur seines Hundes akzeptieren.

Man muss als Hundefriseur zunächst etliche Anschaffungen bezüglich der Ausstattung des Hundesalons tätigen. Das sollte man nicht vergessen. Eine ganze Reihe Trimmmesser, Hundescheren und elektrischer Schermaschinen gehört z.B. dazu.

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